
Am 08. Dezember fand der 6. Sparringburg-Cup statt. Wie im jeden Jahr stand auch das diesjährige Turnier wieder unter dem Stern, Anfänger an den Wettkampfsport heran zu führen. Dem entsprechend war auch der Großteil der Teilnehmer Wettkampfneulinge. Anders als in den Jahren zu vor war, das breite und weit gereiste Feld der Teilnehmer. Wettkämpfer aus München, Nürnberg, Dettingen bei Stuttgart, Balve im Sauerland, Bad Oyenhausen und Bielefeld traten an und erstmals auch Gäste aus Österreich.
Im Formenwettkampf traten 5 Wettkämpfer an, um den Sieger zu ermitteln. In der ersten Runde war den Formenläufern die Nervosität sehr an zu merken. Die Leistungssteigerung zu der ersten Runde war bei den meisten deutlich zu sehen. Der dritte Platz ging nach München an Thomas Schaffrath, der zweite Platz ging in das Sauerland an Hans Thelen und den ersten Platz konnte sich Tobias Domnik aus Bielefeld sichern.
Im Einzelstock starteten 21 Kämpfer. In der Vorrunde wurde in Gruppen gekämpft, in denen jeder gegen jeden kämpfte, damit die Anfänger häufig kämpfen konnten. Die Erstplazierten qualifizierten sich dann für die Finalrunde. Trotz der vielen Anfänger und der hohen Motivation wurden die Kämpfe sauber und fair geführt, so dass die Kampfrichter wenig korrigierend eingreifen mussten. Erfreulich war, dass sich einige Nachwuchskämpfer - Ronald und Alexander Friedrichs aus München sowie Niklas Hemion aus Bielefeld - bis in die Finalrunde vorkämpfen konnten. Dort mussten sie sich dann allerdings der Erfahrungen der etwas erfahreneren Wettkämpfer beugen. Die beiden Halbfinals wurden zwischen Tobias Domnik und Malte Novak, sowie Martin Lümkemann und Markus Hartig ausgefochten. In guten Kämpfen wurden dann die Platzierungen wie folgt ausgekämpft. Malte Novak durfte Markus Hartig zum dritten Platz gratulieren und Tobias Domnik konnte sich gegen Martin Lümkemann durchsetzen.
Im Doppelstock traten zwölf Teilnehmer an. Hier wurde dieses mal in Vierergruppen gekämpft, so da jeder Teilnehmer in der Vorrunde dreimal an den Start gehen konnte. Positiv überraschend auch hier wieder die sehr fair geführten Kämpfe. Ebenfalls überraschend war, dass einige Kämpfer sich anscheinend mit zwei Stöcken wohler fühlten, denn einige Wettstreiter zeigten sich deutlich verbessert im Gegensatz zum Einzelstock oder aber es lag daran, dass das Adrenalin in den ersten Kämpfen schon ein wenig abgebaut wurde. Angenehm zu sehen war, dass die Fortgeschrittenen Kämpfer sich ihrem Gegenüber immer so anpassten, dass diese gut gefordert mit kämpfen konnten aber nicht „verfeuert“ wurden. So konnte auch problemlos der 14-jährige Sebastian Jaschke seine Erfahrung in den drei Vorrundenkämpfen sammeln.
Am Ende setzen sich dann die drei Erstplazierten aus dem Einzelstock, wenn auch in anderer Reihenfolge durch. Den dritten Platz belegte Martin Lümkemann, den zweiten Platz Markus Hartig. Der erste Platz - und damit Sieger in allen drei Disziplinen - ging an den Bielefelder Tobias Domnik. Zu hoffen bleibt, dass die Nachwuchsförderung in den Vereinen weiter so betrieben wird, denn die Leistung war überzeugend, der richtige Weg ist also eingeschlagen.
Auch hier noch einmal einen riesigen Dank an alle Helfer und Helferinnen, sowie an die Kampfrichter, ohne deren Mitarbeit ein solches Turnier nicht zu stemmen wäre.
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