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New article with Master Frans Stroeven !" Doce Pares - auf den Weg in die Welt "

   
   
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NewNew Doce Pares eskrima dvd with Frans Stroeven. Euro.35,-

Frans Stroeven shooted with the famous company Budo International a new eskrima dvd.

This tape include
- disarming techniques,
- blows sequences,
- control locks,
- Espada y Daga,
- knife against knife,
- pangamot etc.

This dvd is an collectors item for each eskrimador.

DVD

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Article is from the Magazin Number 05/07 - Language: German
Veröffentlichungen:
Großer Bericht im Kampfkunst International 05/07
"Doce Pares Eskrima - Die Elite des Eskrima "


"Doce Pares - auf den Weg in die Welt " - Zeitungsartikel Die philippinischen Kampfkunsttraditionen gewinnen immer mehr Anhänger auch im Westen. Dieser Boom ist zweifelsohne an erster Stelle Dan Inosanto zu verdanken, der ewige Schüler des kleinen Drachen, der fast allen eine bis dahin verschlossene Tür öffnete.

Eine der wertvollsten und renommiertesten Formen, die das Eskrima angenommen hat, ist die Gruppe der „Doce Pares". Heute möchten wir euch einen bedeutenden Meister dieses Stils vorstellen: Frans Stroeven. Als ruheloser Holländer und ewig Reisender ist Frans verliebt ins Eskrima. Zweifelsohne ist er eine der wichtigen Bezugsgrößen Europas in dieser Stilrichtung. Gruppen, die unter seiner Vormundschaft stehen, trainieren in verschiedenen Ländern Europas und öffnen somit jeden Tag die Tür zu dieser so variablen kriegerischen und facettenreichen Kampfform, die das Eskrima ist.

Heute präsentieren wir euch seine Arbeit, die zum ersten Mal auch in einem Video von Budo International erhältlich ist. In seiner ersten Arbeit zeigt er uns in einer sehr weitreichenden Auffassung die prinzipiellen Gruppen, die den Stil der 12 Paare beinhalten. Seine persönliche Form, die kriegerische Arbeit zu verstehen und seine exzellente didaktische Annäherung machen ihn zu der Referenzperson der letzen Jahre auf diesem Gebiet. Das solltet ihr nicht verpassen... D oce Pares" ist die weltführende Organisation für die traditionelle philippinische Kampfkunst, die als Eskrima bekannt ist. 1932 haben die bekanntesten Eskrimadoren, die hauptsächlich aus Cebu kamen, die „Doce Pares" gegründet, um die einzige authentische philippinische Kampfkunst zu fördern. Frans Stroeven ist der europäische Vorsitzende und steht in direkter Verbindung mit dem großen Meister Cacoy Canete.

   
   
   
   

Frans Stroeven für diejenigen, die noch nie von ihm gehört haben: Frans Stroeven ist der europäische Präsident der „Doce Pares" Eskrima. Vom ersten Tag an hat er mit allem, was er bekommen hat, frenetisch trainiert. Eine kurze Einleitung: Im Alter von 5 Jahren fing er unter der Leitung des Olympia-Champions Anton Geesink mit Judo an. Im Alter von 12 Jahren wurde er Champion seines Judo-Teams. Stroeven wollte aber mehr und fing an, verschiedene Kampfkünste zusammen mit unterschiedlichen international berühmten Meistern zu trainieren, so zum Beispiel mit Wang Kiu, einem Großmeister im Wing Chun Kung-Fu, 8 Jahre Latosa Eskrima unter Bill Newmann, Jeet Kune Do Concept unter Larry Hartsell, das authentische Jun Fan Jeet Kune Do von Tim Tackett, das „Doce Pares" Eskrima von Dionisio Canete und den Vicar Style vom legendären Inting Caring. Dieses ausgedehnte Wissen in den Kampfkünsten wird stets in seinem eigenen Stil und seiner charakteristischen Art zu unterrichten deutlich. „Nehme das auf, was brauchbar ist und werfe das weg, was unbrauchbar ist." Diese Aussage von Bruce Lee passt perfekt auf Stroeven. Stroeven reist mindestens zweimal jährlich auf die Philippinen -dem Geburtsort des Eskrima.

Er hat gerade erst einen Monat intensiven Trainings mit Großmeister Cacoy Canete und seinen Vertretern abgeschlossen. Cacoy Canete ist der einzige von den „Doce Pares"-Großmeistern aus der ersten Generation, der immer noch lebt. Stroeven gehört der zweiten Generation an, was ziemlich bemerkenswert für einen Europäer ist. Diesen Status konnte Stroeven nur erreichen, weil er auf einzigartige Weise Eskrima ausübt -so, dass er selbst auf den Philippinen viele Lobpreisungen und Bewunderung erhalten hat. Doch Stroeven reist nicht nur auf die Philippinen, um zu trainieren und sich selbst zu erziehen, er hält darüber hinaus auch Seminare (so zum Beispiel im Jahr 2004 ein Meister-Seminar in der Stadt Cebu) für Studenten, Polizisten und die philippinische Armee! „Doce Pares' Lasst uns zuerst kurz die Geschichte des Eskrima und der „Doce Pares" betrachten. Für viele von uns ist das Eskrima eine immer noch unbekannte Kampfkunst. Eine Kunst, die von Anfang an auf dem hauptsächlich bewaffneten Kampf aufbaut.

Ein Eskrima-Schüler beginnt den Anfang seiner Karriere mit dem Gebrauch von Rattanstöcken und Messern. Wenn er einmal diese Techniken beherrscht, wird er seine „leere Hand"-Techniken trainieren. Mit den meisten anderen Kampfkünsten verhält es sich genau umgekehrt. Auf den Philippinen ist man jedoch überzeugt davon, dass erst das Training mit den Waffen dazu führt, die Techniken der „leeren Hand" schneller und wirksamer zu erlernen. Zudem - und das ist der grundlegende und fundamentale Gedanke in der Kunst des Eskrima Doce Pares - - ist die Chance einen Kampf zu überleben sehr viel größer, wenn man eine Waffe hat, als ohne. Dieser Gedanke ist historisch nachvollziehbar. Während der Invasion der Spanier im 16ten Jahrhundert - die mit Feuerwaffen ausgestattet waren - hatten die Philippiner nur Schwerter, Messer und Stöcke zur Verfügung. Der große und führende Krieger LapuLapu setzte das Eskrima ein, um die Spanier zu bekämpfen. Die Spanier verloren diesen Kampf!

   
   
   
   

Eskrima war besonders beliebt bei den Philippinern, besonders in Cebu, der zweitgrößten Stadt und zugleich der Ort aus dem LapuLapu stammte. 1932 gründeten die bekanntesten, hauptsächlich aus Cebu stammenden Eskrimadoren, die „Doce Pares" mit dem Ziel, die einzige authentische Kampfkunst der Philippinen zu fördern. Der Name „Doce Pares" bezieht sich auf die 12 Grundschläge und die 12 Grundverteidigungen des Eskrima. Techniken Ein Eskrimador fängt sein Training mit dem Gebrauch eines einzigen Stockes an (Solo Olisis). Die stärkere Hand schwingt den Stock und dient für den Angriff und die Verteidigung. Die leere Hand hingegen wird hauptsächlich für die zusätzliche Verteidigung gebraucht, indem sie die Waffenhand vom Gegner kontrolliert. Während man Angriff und Verteidigung übt, ist es wichtig, einen großen Schwerpunkt auf verschiedene Angriffsbereiche und Körperbewegungen zu setzen.

Das doppelte Stab-Training (Doble Olisis) bewirkt mehr Realitätsnähe der Verteidigungs- und Angriffsprinzipien, und spezielle Drill-Techniken (eine sich wiederholende Bewegung gemäß einem festen Muster) geben dem Eskrimador eine bessere Bewegung, Kraft, Koordination und Konter. Die mit Hilfe des doppelten Stock-Trainings e^ernten Fähigkeiten sind ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung für weiter entwickelte Techniken, wie die Kombination aus Stock und Messer („Espada y Daga") und die Fähigkeiten des leeren Handkampfes (Mano Mano). Das Letzte scheint ein bisschen merkwürdig, aber innerhalb der Kunst des Eskrima wird die Waffe hauptsächlich als eine Verlängerung des Arms angesehen. Alle Techniken, die während des „leeren Hand"-Trainings angewendet werden, haben ihren direkten Ursprung in den bewaffneten Techniken.

Der gleiche fundamentale Gedanke gilt sowohl für das bewaffnete, als auch für das unbewaffnete Kämpfen: Überleben. Da es keine Regeln gibt, kann jeder Teil des Körpers als eine Waffe zum Schlagen, Kicken, Ellbogen schlagen, Kniestößen, Kopfstößen und wenn nötig sogar Beißen verwendet werden. Schwert und Stock (Espada & Daga) sind eine der kompliziertesten und raffiniertesten Teile des Eskrima. Die starke Hand schwingt einen Stock oder ein langes Schwert und dient hauptsächlich zum Angriff. Die schwache Hand hält das Messer und wird sowohl zum Angriff (zum Stoßen und Gleiten) als auch zur Verteidigung (Blocken, Abmessen und Schließen) verwendet. Logischerweise garantiert einem die Verwendung eines Stockes als Hauptwaffe innerhalb des Espada & Daga einen sicheren und langen Abstand. Wenn man hingegen nur ein Messer (Baraw) gebraucht, wird das auch die Distanz in einem engen Kampfabstand verändern. Das Messerkämpfen wird normalerweise als der anspruchvolle Teil des Eskrima angesehen.

Philippino Grappling (Dumog) ist auch ein wichtiger Teil des Eskrima-Trainings, da hierbei eine große Auswahl an Schlüsseln, Würfen und Unterwerfungshaltungen, sowohl mit, als auch ohne Waffe unterrichtet werden. In den traditionellen philippinischen Kampfkünsten war das Grappling nicht so entwickelt wie heutzutage. Der Gebrauch von Waffen und speziell von Messern war sehr weit verbreitet. In diesen Fällen setzte sich der Kampf aus verständlichen Gründen meist nicht am Boden fort.

Stroevens Stil „Doce Pares" Eskrima ist ein sehr gut strukturiertes System: Alle Techniken, die heutzutage trainiert werden, sind Teile eines Systems und eines Konzepts. Sie bilden ein logisches Ganzes. Und wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, kombiniert Stroeven das „Doce Pares" System mit einer eigenen Betrachtungsweise. Der Fluss sowie ein großes Maß an Realitätsbewusstsein und kontrollierter Aggression sind deswegen wichtige Elemente für ihn. „Fluss" bedeutet, dass alle Techniken dich dazu befähigen, in flüssiger Weise auf jegliche Attacke, Gelegenheit oder Änderung der gegnerischen Taktiken zu reagieren.

Es ist Stroevens Stil mit so viel J Wirklichkeitsbewusstsein, wie nur möglich, zu trainieren. Er glaubt nur an Kampfkünste, die realistisch und praktisch zu gebrauchen sind, welche gerade herausgehen und ohne Zweifel funktionieren. Um diese Geisteshaltung zu bekommen, muss man tatsächlich in Kontakt mit dem Körper des Gegners treten und nicht einfach nur „Luft" schlagen. Diese Haltung ist in den bewaffneten Kampfkünsten nicht so geläufig, wie man normalerweise denken mag. Um das zu erreichen, verlangt Stroeven von seinen Schülern viel Einfühlungsvermögen.

   
   
   
   

Das ist es, was er „kontrollierte Aggression" nennt: Nicht wie eine Maschine ohne technische Kontrolle zu handeln, sondern realistische Fähigkeiten mit der richtigen Einstellung verbinden. Die Einstellung, zu gewinnen! „Das ist keine Show, die du vollbringst, sondern das Ergebnis dessen, an die Kraft und die Wirksamkeit des Stils zu glauben. Laut Stroeven ist es „unmöglich einen zu gewinnen, wenn du nicht an L deine eigenen Kräfte glaubst, deine eigenen Fähigkeiten, deine Kampfkunst". Wenn man auf eine realistische Art und Weise trainiert, gebraucht man alles, was man gelernt hat mit totaler Hingabe.

Es ist nicht Full Contact, aber es ist ausbalancierte Kombination aus Konzentration, technischer Perfektion und Kampfgeist! Wenn man einmal auf einem von Stroevens Seminaren war, wird man all diese Elemente erkennen. Er lässt seinen Partner durchweg kontrolliert die Effekte seines Eskrima spüren. Dies zeigt er auch seinen Studenten und bringt ihnen bei, es selbst zu erlernen. Jede Bewegung und jede Technik ist voller Energie. Stroeven sagt: „Es hat alles mit der richtigen Einstellung zu tun. Wie dein Gegner dich sieht und was er von dir denkt, hängt allein davon ab, wie du dich selbst präsentierst. Zum Beispiel, du trainierst und greifst deinen Partner an, was ist der Ausdruck auf deinem Gesicht? Schaust du ihn oder sie mit einem bösen entschlossenen Ausdruck an? Stehst du völlig ruhig da, oder benutzt du jeden Muskel deines Körpers?" Wah rsc hei n I ic h kennst du die Antwort! Selbstverteidigung.

Es ist nicht einfach dies nach dem Lesen dieses Artikels zu verstehen, aber Eskrima ist eine Kampfkunst, die sehr gut sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet ist, egal ob jung oder alt. Es ist nicht auf Kraft und Fanatismus aufgebaut, sondern eher auf flüssige Techniken . und/ natürlich a u f dem Respekt für den Trainingspartner. Das Einzige, was du verinnerlichen musst, ist, dass du für Situationen im wahren Leben trainierst, in denen du dich tatsächlich selbst verteidigen musst. Und vergiss nicht: In einer Situation, in der es keine Regeln und keine Schiedsrichter gibt, da bist du nur auf dich selbst gestellt! Eskrima zeigt dir, wie du dich deiner Umgebung anpassen musst und einfache Gegenstände benutzten kannst, um dich gegen größere und stärkere Angreifer zu verteidigen. Du lernst zudem, wie du dich selbst und deine Kraft kontrollieren kannst. Die Fähigkeiten, die du erlernst, werden dir mehr Selbstvertrauen geben, nicht nur wenn du kämpfst, sondern auch im alltäglichen Leben.

   
     
   
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